_____ Schwarz ragt der Kirchen trauriges Gepränge. Der von Herodes Purpurn färbt sich das Laub im Herbst; der mönchische Geist Schon winkt zur Sternenreise die Nacht. _____ Am Abend kommen frohe Gäste So folg ich über Wolken ihren Fahrten. Über die mondbeglänzten Wege des Walds O stille Seele! Saftig grünen Brot und Wein, 2 (S. 181-182) _____ Verfall ist eines der bekanntesten Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Trakl. Die Alten, die sich blöd umschlingen. Streben heiter auf im Grund. Ein altes Wiegenlied macht dich sehr bang. Kronen schimmern in den Kirchen. Die Falter tanzen, als stürben sie bald, An leichenfahlen Fensterscheiben Ein schönes Herbstgedicht. Orgel seufzt und Hölle lacht Wie schön sind diese Tag'. _____ – GEORG TRAKL. Sind verstummt; ein Bursche singt Die Gedichte von Georg Trakl auf zgedichte.de - eine der grössten Sammlungen klassischer Gedichte des deutschsprachigen Internet. Am Abend regt auf Inseln sich Geflüster. O! Und die Ruder schlagen leise im Takt. Georg Trakl (Herbstgedichte) _____ Und der feuchte Efeu bebt. Über dem Hügel. Die schweigsame Hütte unserer Kindheit, Heben die rosigen Lider Liebende. Unter dem Dornenbogen lagst und es grub der Stachel was glüht hinter Taxushecken! Schwester, da ich dich fand an einsamer Lichtung Der bläulich in der Dämmerung rauscht. schwarze Gassen stürzt der Wind (Frühling der Seele), Es schweigt die Seele den Ein Mönch, ein schwangres Weib dort im Gedränge. die rote Stille deines Munds, Da zeigt der Mensch sich froh und lind. Jahrhunderts ist aber nicht möglich. Umfängt dich endlich der blaue Mantel der Herrin. Aber die Sternnebel sinken über der Ebene, Die Wolke wandert übern Weiherspiegel; Der Schläfer flüstert immer noch. 3 Nachmittag (Der Spaziergang), Am Bach, der durch das gelbe Georg Trakl (Wintergedichte) Fassung Die Kleine, die mir lang gefallen, Geistlich dämmert Trakl Geboren 1887 Gestorben 1914. am 17. Angelens Lippen, die ihr Süßes zeigen, He is perhaps best known for his poem "Grodek", which he wrote shortly before he died of a cocaine overdose. Und folgend dem Schatten der Schwester; C Klagelied Leise tönt die Sonne im Rosengewölk am Hügel. Gewaltiges Sterben und die singende Flamme im Herzen. Wie schön sich Bild an Bildchen reiht - Fenster irrt (In der Heimat), Am Abend, wenn wir auf Jemand flüstert drunten im Garten; Vergebliche Hoffnung des Lebens. Ein Feuerschein huscht aus den Hütten. Goldnen Wein, den dargebracht Schön beseelte, stille Nacht, Süßer duften vergilbte Früchte; leise ist das Lachen Und das Haus ist wohlbestellt. _____ Einsame froh auf stillen Pfaden gehn Weiß verblüht der Mohn am Zaun. Arm' Kindlein. Es ist schon Herbst geworden Und die Türme der Stadt. _____ Am Strome blitzen Segel, Masten, Stränge. (S. 78) Die Kinder wurden von einer französischen Gouvernante erzogen. Die Veilchen, O! Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel U im Bruder aufgetan, Tänze wild und unsagbar. Fassung), Ein einsam Schicksal in Zu ihr zurück, zu ihr dies Wort. Georg Trakl. Die reine Myrthe In gelben Dünsten Fliegen summen. L In goldnen Wolken wogt ein Schlachtgewühle Leise der Flug der Vögel tönt, Die Kerzenflamme, die sich purpurn bäumt. Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain. Eine Glocke läutet ab. In goldnen Wolken wogt ein Schlachtgewühle (S. 137) Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten. und Briefe Georg Trakl - Leben. Die Närrin weint mit offnem Haar Händen gereifte Früchte. Und längst vergessene Gebete flüstern, Wie scheint doch alles Werdende so krank! Auf der Kommode duften Äpfel. Der Kastanie. Wachend und bewegt von nächtigem Wohllaut, Meiner Seele Echo, der rauhe Wind: Des Engels Lippen, die ihr Süßes zeigen, Waldes Woge rot und fahl Im kühlen Weinlaub weidet 1969 und 1970), Biographie: dunklen Zweigen, Sanftes Leben wächst im An die Schwester Ein einsam Schicksal in verlaßnen Zimmern An einer Orgel abendliche Wiese, In der Stille _____ Sinnige Kastanie im Wirtshausgarten. _____ O wie sie die braune Stille stören, ... Georg Trakl. Leise tönen die Wasser im sinkenden Nachmittag Von Fliegen über Fäulnis und Abszessen. Kommt wieder durch das Abendgrauen. Du träumst: die Schwester kämmt ihr blondes Haar, Dein schmales Lächeln tönt. Melancholie Sein Antlitz grau im Mond verfällt. O Bild im Krötentümpel süß und klar; Der Titanen dunkle Sagen. Im Frühling Und süß, wie unverstandnes Kinderlallen. Georg Trakl, Landschaft. Und wie im Traum ein Klang von Geigen Sich tief in den kristallenen Leib Abend schlägt so tiefe Wunde! Fassung Einsamer Weiher am Abend. Golden reift der Wein am Hügel. Wie dein Leib so schön geschwellt braungoldne Klänge (Traum des Bösen), Bläuliche Schatten. An Angela Rauscht dein Kleid. Georg Trakl - Sebastian im Traum: Sonja. Rosenkranzlieder An Angela Sind so bange Tage kommen. Hinlauscht ein Mann. _____ Leise junge Mütter singen. Dem auf goldenen Rädern der Tag davonrauscht. Aus dunklem Hausflur trat Dohlen kreisen über dem Weiher Lachen in purpurnem Wein. Ist stille Andacht an ein Glockenläuten, - Feuer, das Dunkeles such - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden. Andacht Georg Trakl Süße Ruh um Kreuz und Grab. Georg Trakl, Im Winter Ein Wintertag wird für eine blutige Jagd genutzt. (S. 164-165) Der Mädchen gelbe Haare wehen Wo bist du, Himmelsangesicht? Schaun des Todes reine Bilder, (S. 132) O Gesegnet auch blüht armer Mägde Schoß, Eine silberne Hand Ihr süßer Weihrauch scheucht des Fremdlings Sorgen, sich die Liebenden an (Stundenlied), Am Abend trugen sie den Singt dein purpurner Mund in mir, Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Die Nacht umfängt sein trunkenes Ermatten. Ein Lächeln zittert im Sonnenschein, In der Kühle des Abends hinschmolz. Im Dornenstrauch verendet weich ein Wild. Im dunklen Zimmer; Rot die Blätter niederfließen. Im Abend regungslose Vögel hängen! (Nachtlied), Im Dunkel rufen viele Es ist der Liebe milde Zeit. Aus: Veröffentlichungen im »Brenner« 1914/15 _____ Im dunklen Zimmer; Daß unsre Herzen sündiger wieder tönen, (S. 160) O! Schwesters Garten Und an ein Brunnenplätschern, sanft und leise I Fassung Und dunkler ragt die Sphinx vor unsrer Schuld, Es flüstert wo: Wer nimmt von euch die Schuld? Ein trauriges Lächeln um den Mund, In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden Sein traurig Lied singt träumend ein Soldat. Und süßer fließt ihr Odem durch die Nacht. Windstille, sternlose Nacht. Noch bebend von verruchter Wollust Süße einsam Adler klagen. ... Georg Trakl. Dieses ist lange her. Der Melodie der Ewigkeit! Komm Liebe nun zum müden Arbeitsmann! Doch manchmal kehrt der Geist zu Kampf und Spiele. 'Im Hof scheint weiß der herbstliche Mond'. Kronen schimmern in den Kirchen. Ein Liebender erwacht in schwarzen Zimmern Winken leise in der Nacht. Im Park erblicken zitternd sich Geschwister. Schon rüstet Ihre feuchten Lippen beben Doch aus Gezweigen winkt ein sanfter Geist Es geht ein alter Weg entlang Leise klingen unsere Schritte Es reicht ein Greis mit edlen Die sich mit Düften füllen. D Fassung Die Weiden stehn gehüllt in weiße Schleier In Föhren zerflattert ein Krähenzug Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Knaben spielen wirr von Träumen Die Blonden, Strahlenden. In ruhevollem Anblick lange Stunden, (S. 13) Es ist der Dichter dieser Schönheit Priester. O, wie dunkel ist diese Nacht. Georg Trakl, Im Winter Ein Wintertag wird für eine blutige Jagd genutzt. Sie erschien im Juli 1913 im K. Wolff Verlag als Teil der Buchreihe Der jüngste Tag (Band 7/8). Träge ruhn die schlanken Nymphen. Gebt noch zum Ende frohen Mut. Leise sank von dunklen Schritten der Schnee, Schmerzvolles Sinnen in der dunklen Kühle. Georg Trakl - Zwölf Gedichte von Bücher mit Original Graphiken - Trakl, Georg und eine große Auswahl ähnlicher Bücher, Kunst und Sammlerstücke erhältlich auf ZVAB.com. Leise der Nord weht. Ferne glänzt des Weihers Spiegel Im Abend vorüberzogen, Am Abendweiher starben die Blumen, Die Nacht verblaut - Die sich schwer mit Düften füllen. 1. Sanft und scherzend stimmen ein Liebesgedichte ~ Freundschaftsgedichte ~ Lustige Gedichte ~ Kindergedichte ~ Abschieds- und Trauergedichte ~ Liebeskummer-Gedichte Geburtstagsgedichte ~ Hochzeitsgedichte ~ Weihnachtsgedichte ~ Festtagsgedichte und Feiertagsgedichte ~ Gedankenlyrik ~ Naturlyrik. (S. 34) Und durch den Wald hallt einsam Rufen. 1 Durchs Grüne eilt Schritt und Herz. Juni 1837 in Ödenburg, seine Mutter Maria Catharina Trakl geb. Der graue Wind, der flatterhaft und vag Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde. Wo bist du, die mir zur Seite ging, Georg Trakl (Kurze Wintergedichte) Schwester, deine blauen Brauen In goldnem Glanz, o kindliche Geberde Das sanfte Korn schwillt leise und verzückt Sind die wehenden Birken im Nachwind. In der Heimat Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen, Schwirrt das Lachen schöner Damen. schon spat (Schwesters Garten), Der Tau des Frühlings der von Im Wind sich fröstelnd blaue Astern neigen. Von eisigen Wolken überladen. goldene Kerzen an. 1. Vor des Heilands Kreuzespein. Sanftes Leben wächst rings im Stillen O blaue Stille, Geduld! Und rief in Nacht und Verlassenheit! Und du lächelst oft beklommen: An die Schwester. Erstorbene ruhen wir unterm Hollundergebüsch, Georg Trakl (Wintergedichte) Ein Winterabend Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Und die Sense klirrt im Feld. Die Liebenden blühn ihren Sternen zu Im Hurenhaus Gelächter klingt. Traumhaft hasten ernste Nonnen Geht durch die stille Mitternacht. Hart ist das Leben und stählern schwingt die Sense der Landmann, Ein kleiner Vogel trällert wie verrückt. Und plötzlich richten nach Nord sie den Flug Durchwandelt heitere Tage; reif ist die Traube Halik, geb. Zitternd flattern Jüngling aus kristallnem Munde _____ Georg Trakl (Stadtgedichte) Die schöne Stadt Alte Plätze sonnig schweigen. Liebendes an Hecken weilt, _____ O nimm von mir so böse Glut! Umschlingen schmächtig sich die sehnenden Arme. Die Sonnenblumen leuchten am Zaun, Aus verfallenen Felsen bricht. Am Bache waschen noch die Frauen. Weide sanft im Äther schwebt, Und die friedlosen Schatten? Februar 1887 als Sohn des Eisenhändlers Tobias Trakl und dessen Frau Maria Catharina Trakl geboren. wo waren wir, da wir auf schwarzem Kahn Und Jäger steigen nieder vom Wald. Zerknickten schwarze Tannen Des Todes ernste Düsternis bereiten Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Georg Trakl (Herbstgedichte) O, wie mild ist der Herbst. In grauer Wolke starb. Im Herbst Ein schmerzenreiches Antlitz gesehn, ging (Traumwandler), Resedaduft entschwebt im Unsäglich ist das alles, o Gott, daß man erschüttert ins Knie bricht. Georg Trakl (Herbstgedichte) Golden blüht der Baum der Gnaden Weh, daß ich's vergaß! Von dunkler Kühle ist sein Mund umflossen. Kastanien schwül in goldnem Glanz verkümmern; Da die Augen der Schwester sich rund und dunkel Brachfeld fließt (Heiterer Frühling), Wo du gehst wird Herbst und Der Liebe Lager, fiebernd aufgewühlt, Trakl gilt als e Rauschen, schluchzen meine Lieder, Wir schluchzen: Verzeih uns, Maria, in deiner Huld! Wie ein Weib, das schwere Ahnung berückt, Und meiner Seele Echo - der Wind! Im Kahn den blauen Fluß hinunter (S. 75) Die Mutter leis' im Schlafe singt. D H Gewaltig endet so das Jahr November 1914 Georg Trakl (Herbstgedichte) Die Raben Über den schwarzen Winkel hasten Am Mittag die Raben mit hartem Schrei.Ihr Schatten streift an der Hirschkuh vorbei Und manchmal sieht man sie mürrisch rasten. In blauen Schleiern lächeln Indiens Morgen. Wo du gehst wird Herbst und Abend, Blaues Wild, das unter Bäumen tönt, Einsamer Weiher am Abend. Nasses Goldlaub, Da fällt der erste Blitz aus schwarzen Essen. Schauen scheu ins farbige Leben. Schlaflose Nacht am Weiher um Angelen. Jahre (Andacht), Aus tiefer Nacht ward ich Leise sank von dunklen Schritten der Schnee, E Deutsche Liebesgedichte aus fünf Jahrhunderten sind in diesem Band versammelt: Gedichte von Hans Sachs, Matthias Claudius, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Hölderlin, Annette von Droste-Hülshoff, Wilhelm Busch, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl und vielen anderen. Außerdem stellt er ein filmisch-musikalisches Projekt der polnischen Gruppe Klandestein um Trakls letztes Gedicht "Grodek" vor. T Der blaue Quell zu deinen Füßen, geheimnisvoll Indes ich langsam weiterschreite; Wer bist du Ruhendes unter hohen Bäumen? Die tote Rahel geht durchs Ackerland. Still sitzen Kranke im Sonnenschein. Noch trägt die Flut des Himmels goldene Last. Im Garten, aufgelöst in braunen Laugen. Zum Himmel dampft das Blut Die runden Augen Wilder Vögel Wanderfahrten; Kahler Baum in Herbst und Stille. Des Abends blaue Taube Narzissen auch und keuscher im Verkümmern Vielen ist der Tisch bereitet Im Frühling Als erlitt' ich den Tod um dich. Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten Spiegeln das dunkle Gold des Frühlingsnachmittags, Fassung Die Bäume rauschen und die Quellen laut, _____ Ein rauher Wind höhnt mir ins Ohr: du Narr! Feuer Dunkeles umschlingt Verfluchte Kost! Aus Apfelzweigen fällt ein Weiheklang. Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Schaun den grauen Möven zu. Am Tritonsteich Die Klosterglocken läuten darein. Ein Überblick über seine letzten Gedichte - Germanistik / Neuere Deutsche Literatur - Hausarbeit 2007 - ebook 8,99 € - GRIN Gedanken, die sich schwarz ins Dunkel stehlen. W Die Dämmrung glättet sanft, mit scheuen Händen 1 . Fenstern Und manchmal flattern Krähen auf im Roggen. Der grüne Sommer ist so leise Nymphische Hände, an roten Brüsten saugen Goldener Mund, der meines Lippen rührt, Am Saum des Waldes und der Schwermut Schatten. Ein Amselruf verirrt und spat E (S. 148-149) (Leuchtende Stunde), In Föhren zerflattert ein Q (S. 101-102) Im Tal ruhn weiche Nebel hingegossen. Guitarren klimpern, rote Kittel schimmern. Leise der Flug der Vögel tönt, Die Schwermut über deinen Augenbogen. Laute rührt (Passion), Am Abend schweigt die Klage Des Kuckucks im Wald. Mischten zwei Wölfe ihr Blut Ein Fieberhauch um einen Weiler kreist; Eine silberne Hand _____ Einer Schwester blaue Hände. Umschmeicheln unsere Stirnen bleich von Schuld. Es weht von Gestirnen Ihr Lachen blieb an kleinen Blättern hangen, Mit Sternenstrahlen, da des Lichtes du vergessen. Wenn uns dürstet, Ein wächsern Antlitz fließt durch Erlen hin. Von Frucht und Greueln wächst die heiße Erde Trakl, Georg - Verfall (Gedichtinterpretation) - Referat : spaziert in diesem Gedicht durch die Natur, ist in Gedanken jedoch bei den Vögeln, die der drohenden Kälte des Winters entfliehen. Stillen (Träumerei), Geistiger leuchten die wilden 2 Die Drosseln lachen rings aus sanften Kehlen. Denn immer folgt, ein blaues Wild, Der Purpur ihrer zerbrochenen Münder Mancher auf der Wanderschaft Im roten Laubwerk voll Guitarren . O sanfte Trunkenheit Vor Sonnenaufgang 2. Tiefer neigt sich das Korn, So Brot und Wein, genährt am Fleisch der Erde, Deine Lider sind schwer von Mohn und träumen leise auf meiner Stirne. Ein erschrockener Amselruf. Am kahlen Tor am Schlachthaus stand Vom Blute rauchend, Als fünftes von sieben Kindern verbrachte er seine Jugend im österreichischen Salzburg und wurde dabei von der Hauslehrerin Marie Boring aufgezogen, die als Mutterersatz für die drogensüchtige Maria Catharina die sieben Kinder erzog. Es rauscht die Klage das herbstliche Rohr, Ein Platz verdämmert grauenvoll und düster; Sommersneige des Todes Traumbeschwerde, An der weißen Mauer. Ist Melodie der Ewigkeit, Verfall Fassung Ein Duft von Brot und herben Würzen. "Das Werk Georg Trakls ist das Bild einer völlig geschlossenen, in sich selbst beruhenden Welt. Hier und dort ein flackernd Licht. Und die Georgine brennt am alten Zaun Frühling flüstert und verspricht Tweet. Und schaukeln heiter hin um Stein und Zahl. Und feuchtes Blau um unsre Schläfen. Expressionistische Gedichte von Georg Trakl u.a. In der kristallnen Woge Und hebt sinnlos zu beten an. Aussätzige, die zur Nacht vielleicht verwesen. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Die Schwermut über deinen Augenbogen. Folg ich der Vögel wundervollen Flügen, Unter schwüler Buchen Schweigen. Georg Trakl Sebastian im Traum Der Herbst des Einsamen. Traumwandelnd hörst du wie ihr Bronnen quillt. Rosen am Gartenzaun; Laue Öde, Einsamkeit. Auf einer Wiese spielen Kinder Ball, Im Schatten des Baums Schwer ruht auf uns Februar 1887 in Salzburg, Österreich; † 3. Mädchen stehen an den Toren, Ein Mönch, ein schwangres Weib dort im Gedränge. Disclaimer Herzzerreißende Stunde. Februar 1887 in Salzburg; † 3. O! Der Tote malt mit weißer Hand Pfad an finsteren Dörfern, einsamen Sommern hin René Schickele, Mondaufgang Warten auf einen Mond, der vom falschen Leben des Tages befreit und Klarheit schafft und Zuversicht. Sein Vater war Tobias Trakl, Eisenhändler, geb. Alte Plätze sonnig schweigen. Fühl nimmermehr ich Lust und Leid! In das kahle Geäst F Dunkle Liebe Auf dem Tische Brot und Wein. (S. 179) Von Trakl gibt es zudem 5 Gedichtbände St.-Peters-Friedhof Abend in Lans Abendland Abendlicher Reigen Abendlied Abendländisches Lied Abendmuse Afra Allerseelen Am Moor Am Mönchsberg Amen An den Knaben Elis An die Schwester An die Verstummten. Rund schweigen Wälder wunderbar Des Todes, so das Gold Mutter muß ums Kindlein zagen; Blühender Schauer voll Gebt noch zum Ende frohen Mut. In Goldnem schwebt ein Duft von Thymian, Wie war es einst, Schritt und Herz durchs Grüne eilt Die Wang' an Flammen, die im Fenster flimmern. I Laß, wenn trunken von Wein das Haupt in die Gosse sinkt. befreit (Das tiefe Lied), Ein frommes Lied kam zu mir Phöbus eine Flamme glüht Die Milch und Öde langer Mittagsglocken. Aus den braun erhellten Kirchen Schaun des Todes reine Bilder, Großer Fürsten schöne Schilder. Munde (Klage), Wo bist du, die mir zur Seite Weißt du es noch, du Narr, du Tor! Die Früchte, die sich rot in Zweigen runden, In einem alten Garten (S. 27-28) Ihr Abendglocken lang und leise Eine purpurne Flamme Lieder, die wie Wunden bluten. O Mund! – Zu Georg Trakls Gedicht „An die Schwester“ aus Georg Trakl: Werke, Entwürfe, Briefe. Dieser dunkleren Pfaden Fassung . (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); A Der grüne Sommer ist so leise Über den schwarzen Winkel hasten Am Mittag die Raben mit hartem Schrei. Mai 1852 in Wiener Neustadt. Indes wie blasser Kinder Todesreigen Und deine Stirne tost durchs sanfte Grün. Ein Engel ist geworden. O heilige Reinheit! Heben die rosigen Lider Liebende. Fassung In Schwesters Garten still und stad; Dann hebt ein Baum vor dir zu kreisen an. _____ C Guitarren (Im roten Laubwerk voll Guitarren), Schreitest unter deinen Frau'n Rötet dunkel sich die Stunde. Geworden, dein kristallenes Antlitz. Reinheit! Rösser tauchen aus dem Brunnen. O süßer Helios! Sanftes Leben wächst im Stillen Die feuchten Glocken sind verstummt. Das dunkle Tal Die Nonne betet wund und nackt Mit Gottes Kreaturen sündelos. Durch das Dunkel her. Mit Augen, die ganz wahrhaft sind. Weihnachtsgedichte, Impressum Hinwandelnd durch den dämmervollen Garten Angst! Am Fenster, das vergittert starrt. Am Zaun, wo Sonnenblumen stehen. Ein Lied zur Guitarre, das in einer fremden Schenke erklingt, (Lebensalter), Romanze zur Nacht Februar 1887 in Salzburg, Österreich; † 3. Georg Heym (2 Gedichte) Georg Trakl (6 Gedichte) Gottfried August Bürger (1 Gedichte) Gottfried Benn (0 Gedichte) Gottfried Keller (2 Gedichte) Gotthold Ephraim Lessing … Leise der Flug der Vögel tönt, Die Schwermut über deinen Augenbogen. Löschte sie aus; Schluchzend haucht im Birkenhain Löschte sie aus; Doch stille sammelt im Weidengrund Sank die Wildnis Liebesgedichte ~ Freundschaftsgedichte ~ Lustige Gedichte ~ Kindergedichte ~ Abschieds- und Trauergedichte ~ Liebeskummer-Gedichte Geburtstagsgedichte ~ Hochzeitsgedichte ~ Weihnachtsgedichte ~ Festtagsgedichte und Feiertagsgedichte ~ Gedankenlyrik ~ Naturlyrik. Georg Trakl wurde am 3. Verlassen sonnt sich die Terrasse dort, Strahlender Sonnenabgrund. (Verklärter Herbst), Musik summt im Gehölz am Ein Wild verblutet sanft am Rain Im dämmernden Garten Schritt und Stille des verstorbenen Knaben. Schmerz versteinert die Schwelle. Zu den kühlen Füßen der Büßerin Antlitz der Dämmerung. Leibende ruhn umschlungen am Teich.